Filmreihe & Dialog zu Hamburgs kolonialer Geschichte: Vom Baakenhafen in die Welt
Screening und Gespräch "You hide me" und "Verantwortung und Erinnerungskultur - Namibische Perspektiven" mit Enotie Ogbebor
Hamburg war schon immer eine globale Stadt. Am Baakenhafen, wo heute Wohnhäuser und Einkaufszentren stehen, war viele Jahre lang der internationale Knotenpunkt für den Transport von Menschen, Tieren, Waren und Waffen im kolonialen Handelsnetz. Wie ragt die koloniale Vergangenheit in die Gegenwart des Baakenhafens hinein? Wie können Initiativen aus der Stadt und Anwohner:innen diesen Ort gestalten?
Wessen Geschichte(n) sollen in Zukunft hier am Baakenhafen stattfinden und erzählt werden?
Die Filmreihe schlägt eine Brücke zwischen der urbanen Gegenwart am Baakenhafen und den oft unsichtbaren Spuren kolonialer Vergangenheit.
An wechselnden Orten zeigen wir Filme und laden ein zum Gespräch, mit Aktivist: innen, Expert:innen, miteinander.
Sechste Ausgabe: Sonntag 31. Mai 2026, 19 Uhr
Gezeigt wird der Kurzfilm "You hide me" (20 min, engl. mit deutschen UT) sowie "Verantwortung und Erinnerungskultur - Namibische Perspektiven" (14 min, dt. mit englischen Untertiteln)
Für ein Nachgespräch wird der nigerianische Künstler Enotie Ogbebor online zugeschaltet (In englischer Sprache, auf Wunsch mit Übersetzung ins Deutsche)
Eintritt frei, wir freuen uns über Spenden.
Kontakt zur Filmreihe:Vom-Baakenhafen-in-die-Welt@web.de
Hinweis: Der Film thematisiert Rassismus und Kolonialismus.
Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.